Cheops- Pyramide

Auch die gern gegebene Erklärung von einer spiralartig umlaufenden Rampe kann nicht stimmen, da eine solche alle vier Seiten der Pyramide umschlossen hätte. Eine direkte Rampe zu einer Pyramiden Seite wäre ein Ding der Unmöglichkeit gewesen; bei der Cheops- Pyramide hätte diese 1460 m lang sein müssen und letztendlich die siebeneinhalbfache Masse der Pyramide gehabt.
Für permanente Kontrollmessungen - selbst beim heutigen technischen Stand noch unverzichtbar - war es notwendig, dass wenigstens drei Seiten der Pyramide frei blieben.
Denn der Böschungswinkel von 52° musste präzise eingehalten und durch ständiges Nachmessen kontrolliert werden, ansonsten hätten sich die Pyramiden Schenkel nicht oben an der Spitze getroffen.

Den Bau der Pyramiden erklärt man sich Heute mit verschiedenen Lösungsversuchen.

Von allen Rätseln bei der Konstruktion der Großen Pyramide stellt das Hochhieven der Steine auf die Spitze des Bauwerks das größte Problem dar und ist daher am häufigsten Gegenstand der Diskussion in der Ägyptologie. Die einfachsten "Maschinen", die nach Herodots Bericht über das Hochheben der Steine "erdacht" wurden, funktionieren mit Hilfe von Hebeln, Rollen oder Schlitten und von "Schaukelaufzügen", die alle aus Holz hergestellt wurden.

Ablauf der Bauarbeiten ( Rekonstruktion) .

Fertigstellung von Pyramiden Tempel mit den erforderlichen Schächten und Zubehörteilen für die Wasserlade.

Damit die Arbeiten an allen Seiten der Pyramide erfolgen konnten, wurden in Teilbereichen der Umfassungswände der   Pyramiden weitere Schächte für die Wasserlade angeordnet.

Die Felsenkammer wurde bis zu einer Tiefe von 30m, mit einen Schacht der nach 58,5m mit einer Steigung von 45 Grad vor der Pyramide endet, in den Felsuntergrund geschlagen. Zusätzlich wurde ein Senkrechter Schacht für die Wasserlade aus der Felsenkammer, der die Mitte der Pyramide bildete hochgezogen. (87,50 m östlich der Cheopspyramide und 30,50 m nördlich der Ostwest-Achse der Cheopspyramide, bzw. 11 m nördlich der Bootsgrube, befinden sich die sog. "TrialPassages" bei diesen "Versuchspasssagen" handelt es sich um ein 22 m langes Modell wesentlicher Teile der Cheopspyramide, nämlich um den Absteigenden Gang, den Aufsteigenden Gang, den Horizontalen Gang, die Grosse Galerie und um einen senkrechten Schacht). Nach der Fertigstellung dieser Bauteile konnte der Bau der Pyramide beginnen. Der Pyramidentempel mit seinen Schächten für die Wasserlade, war für den Transport zur Pyramide und die Verteilung der Steinquader auf dem Pyramidenbauplatz eingesetzt. Mit den Schächten für die Wasserlade in der Umfassungsmauer der Pyramide, wurden gleichzeitig an allen Seiten der Pyramide gearbeitet. Mit dem mittleren Schacht für die Wasserlade wurden die wichtigen Bauteile in der Pyramide aufgebaut (große Galerie, Königinnenkammer und die Königskammer mit den Entlastungskammern). Nach Fertigstellung der Königinnenkammer (Vorratsbehälter für die Wasserversorgung im mittleren Schacht.), konnte der Wasserbedarf für die Wasserlade in den mittleren Schacht direkt mit dem Wasser aus der Königinnenkammer versorgt werden. Das Wasser der Wassersäulen in den mittleren Schacht wurde in die Felsenkammer abgeleitet. Es ist möglich, das die beiden Schächte( ( (südlicher - und nördlicher Schacht in der Königinnen und Königskammer Abb.), zur Befüllung der Kammern mit Wasser genutzt wurden. Die Steinquader für den Aufbau im mittleren Bereich der Pyramide wurden durch die Grosse Galerie zum Bestimmungsort transportiert. Nach Fertigstellung der Königskammer wurde die Königinnenkammer nicht mehr gebraucht, die Wasserversorgung für die Wasserlade erfolgte mit der Königskammer. Der senkrechte Schacht endet bei der Königskammer, die Schachtlänge betrug dann ca. 70 m. Die zeigt noch die vorhandene Seilführung.

Beispiel a:

Durch einen Schacht oberhalb der großen Galerie bis zur Spitze der Pyramide konnten die Steinquader für die oberen Schichten der Pyramide fertig gestellt werden. Auch das Material, um den Schacht später zu verfüllen, wurde an die Spitze der Pyramide geschafft und dort gelagert. Nach Beendigung der sonstigen Arbeiten wurde der Schacht wieder verfüllt.

Beispiel b:

Der Schacht in der Mitte der Pyramide, wird nachdem die Entlastungskammern und die Grosse Galerie gebaut waren, nicht mehr gebraucht. Die Steine für den letzten Bereich der Pyramide werden von aussen mit einer Krankonstruktion und die Wasserlade vollendet.

 

Cheops pyramide Schächte